Pappelstecklinge (auch als Steckhölzer bezeichnet)

Wir vertreiben Stecklinge, die im Regelfall 10 bis 20 mm, an der Spitze min. 8 mm stark und 20 bis 25 cm lang sind.

Es handelt sich hierbei ausschließlich um Triebabschnitte aus in der Regel einjährigen, max. zweijährigen Pappelpflanzen, die mindestens drei gut entwickelte Knospen haben.

Wir garantieren, dass die Pappelstecklinge gut verholzt sind, gerade, glatte Schnittflächen haben, keine Verzwieselungen, Quetschungen, Rindenverletzungen, Nekrosen, Krebsgeschwüre oder Schäden durch Schadorganismen, Fäule oder Welke aufweisen. Ein Überhitzen, Austrocknen oder vorzeitiges Austreiben der Knospen wird durch die strikte Einhaltung einer optimierten Kühlung im Anschluss an die Ernte bis zur Auslieferung an den Kunden bzw. bei der Pflanzung durch uns gewährleistet.

Von uns produziertes Stecklingsmaterial entspricht den qualitativen Vorgaben über die handelsübliche Beschaffenheit entsprechend der RICHTLINIE 1999/105/EG DES RATES vom 22. Dezember 1999 über den Verkehr mit forstlichem Vermehrungsgut.

Die Wald-Agentur Münster GmbH produziert und vertreibt als amtlich anerkannte Forstbaumschule (Betriebsnummer 051 4917 3) insgesamt 7 verschiedene, amtlich zugelassene und geprüfte Pappelklone. Geprüft bedeutet hierbei, dass die Klone vor ihrer Zulassung einer Vergleichsprüfung unterzogen wurden, in deren Auswertung die Überlegenheit im Anbauwert festgestellt wurde.Jeder Lieferung fügen wir entsprechend den Vorgaben des Forstvermehrungsgutgesetzes einen Lieferschein bei, der diese Angaben dokumentiert.

Stecklinge werden im Regelfall für die Anlage von Kurzumtriebsplantagen (KUP, auch Kurzumtriebs- oder Agrarholzflächen genannt) auf landwirtschaftlichen Flächen verwendet. Je nach angestrebtem Zielsortiment, der beabsichtigten Erntetechnik, dem verwendetem Pflanzverband und dem geplanten Erntezyklus schwanken die Stückzahlen zwischen 5.000 und 16.000 (im Mittel meist 9.000 bis 13.000) Pappelstecklinge pro Hektar.

Die Anlage solcher Flächen wird in verschiedenen Bundesländern (z. B. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen oder Thüringen) bereits gefördert und sie gehören entsprechend der EU-Verordnung 73/2009 zur beihilfefähigen landwirtschaftlichen Fläche. Entsprechend haben alle Landesminister der Agrarressorts auf der Agrarministerkonferenz am 27. März 2009 in Magdeburg festgestellt, dass KUP auf Agrarflächen keine genehmigungsbedürftige Erstaufforstung sind, d. h. nicht unter den Waldbegriff des Bundeswald- bzw. der jeweiligen Landesforstgesetze fallen.

Bestätigt ist dieser Beschluss durch die Novellierung des Bundeswaldgesetzes, der Bundestag (17. Juni 2010) und Bundesrat (9. Juli 2010) zugestimmt haben. Danach sind Kurzumtriebsplantagen aus schnell wachsenden Baumarten bei einer Umtriebszeit von bis zu 20 Jahren sowie Flächen mit Baumbestand, die gleichzeitig dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte (agroforstliche Nutzung) dienen, kein Wald im Sinne des Bundeswaldgesetzes.

Dennoch sollte nur Material verwendet werden, dass nach den Regularien des Forstvermehrungsgutgesetzes geprüft und zugelassen wurde, da hierdurch ein Maximum an Sicherheit im Hinblick auf die Unempfindlichkeit gegenüber Schadorganismen sowie der Ertragskraft der jeweiligen Klone besteht.

Sie haben Fragen zu unseren Stecklingen bzw. Steckhölzern und dessen Einsatzmöglichkeiten?
Dann rufen Sie uns doch gleich an. Wir beantworten Ihre Fragen gern.
Tel.: +49 (251) 20 80 4060
Fax: +49 (251) 20 80 4069
E-Mail: info(a)wald-agentur.de

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Dieses Pflanzgut empfehlen wir für Vorwaldflächen oder kleine Kurzumtriebsflächen auf Agrarstandorten mit hohem Unkrautdruck und für Erntezyklen von 8 bis 12 Jahren.
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